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Mitglied in der IHK und der Handwerkskammer für München und Oberbayern

Übersicht Reparaturdienst:


Probleme mit der Hardware?

Auch da kann Ihnen hier geholfen werden:

Gültig für alle Anlagen der Firma Euracom (Ackermann) und baugleiche Geräte anderer Anbieter, wie z. B. Quante Maxima IS-1, 2 oder 3 sowie die Anlagen von Alcatel (ISDN 200x) und Bosch Integral 10. Natürlich auch für Anlagen vom Typ Euracom 141 und 260, 261 und 262, mit oder ohne F (Flash).
Bitte beachten Sie, dass die Maxima 1+1 nicht baugleich zur Euracom ist und damit leider nicht bearbeitet werden kann!

Typische Fehlersymptome:

  • Sporadische Aussetzer, Verbindungsabbrüche oder Klicken des Relais
  • Störgeräusche in Verbindungen
  • Keine Kommunikation über die serielle Schnittstelle
  • Defekte analoge Ports
  • Keine Funktion, Anlage verweigert jeglichen Dienst

In den ersten beiden Fällen sollten Sie die Anlage schnellstmöglich vom Netz trennen, um einen weiteren oder höheren Schaden zu vermeiden.


Reparatur-Service (Stand 17.05.2014):

Bei einem Defekt der Anlage kann ich auch eine kostengünstige Reparatur anbieten. Ein defektes Gerät geht im Regelfall (98%) am folgenden Arbeitstag nach Erhalt auf den Rückweg.

Kostenübersicht:
Reparatur-Service: Euro Bemerkung
Pauschale bei Vorauskasse, ebenfalls incl. aller Nebenkosten:
Z. B. über Scheck mit defekter Anlage oder nach Überweisung bzw. per Lastschrift.
69,00 €

Anleitung als PDFReparaturbegleitschein Anleitung als PDF

Auch in den Fällen gültig, in dem die Anlage irreparabel beschädigt wurde - z.B. durch Blitzschlag. In diesem Fall erfolgt der Austausch der defekten Platine.
Diese Preise enthalten die gesetzliche Mehrwertsteuer, den Rückversand und sind gültig für eine Abwicklung innerhalb Deutschlands. Bei einem Auftrag aus dem Ausland müssen die Versandkosten gesondert berechnet werden.
Bitte Konditionen und Reparaturbegleitschein für Aufträge aus dem Ausland anfragen.

Pauschale bei Bezahlung über PayPal
(nur über Shop möglich):
Sonderpreis für die Reparatur einer Euracom 141 oder Grundig TK100 59,00 € 1)
Pauschale für die Reparatur eines MD-Modules 30,00 €
Reparatur eines ISDN-Telefones Euracom P4 35,00 €
  • Defekte Bauteile werden nur durch Originale ersetzt, bzw. mindestens gleichwertige Bauteile und ohne Einschränkung der Funktion, Zulassung oder Sicherheit.
  • Selbstverständlich gebe ich auch auf die Reparatur Garantie. Sollte sich ein Fehler innerhalb von 12 Monaten wieder einstellen, erfolgt eine kostenlose Nachbesserung. Davon ausgenommen sind natürlich Schäden, die durch unsachgemäße Behandlung, Blitzschlag oder elektrostatische Entladung (ESD) entstehen oder entstanden sind. Und falls doch mal wieder was auftritt...
  • Mit der Pauschale haben Sie:
    • Feste Preise und somit keine unangenehmen Überraschung
    • Alle Kosten auf einer Rechnung
    • Schnelle Bearbeitungszeiten da keine Rückfragen notwendig sind
  • Falls gewünscht kann auch ein Update der Firmware durchgeführt werden. Der daraus entstehende Aufpreis ergibt sich aus der bereits vorhandenen Bestückung. Selbstverständlich kann im Rahmen der Reparatur auch eine Aufrüstung - z.B. mit einem S0- oder einem MD-Modul erfolgen. Es stehen auch preisgünstige gebrauchte Module zur Verfügung, auf die eine Garantie von zwei Jahren gewährt wird. Mehr dazu im Reparaturbegleitschein
    Bitte beachten Sie, dass bei einer optionalen Aufrüstung bzw. einer optionalen Aktualisierung der Firmware die Konfiguration der Anlage verloren geht und nach Erhalt neu eingerichtet werden muss.

Lieferanschrift:
NDSI.de - H. Hufenbecher
Otto-Mair-Ring 33
83607 Holzkirchen

Bitte beachten Sie unbedingt folgende Hinweise:
  • Falls notwendig bitte mit einer kurzen Fehlerbeschreibung - kann auch handschriftlich sein.
    Formblatt als PDF Oder Sie verwenden meinen Reparaturbegleitschein
    (PDF-Datei downloaden, ausdrucken, ausfüllen und bitte der Anlage beilegen)
    <--
      Versionen für Aufträge aus dem Ausland bitte anfragen.  
  • Bitte gut verpacken um Transportschäden zu vermeiden. Leider kommen immer wieder Transportschäden vor, wenn nicht genügend Polstermaterial Platz hat. Solche Schäden sind nur bedingt in der Pauschale zu beheben. Leider werden die Pakete auf dem Transportweg häufig deutlich "misshandelt".
  • Wenn möglich sollte der Versand mit der DHL erfolgen (immer noch am schnellsten und kommt zu mir bis zu zwei mal am Tag) und bitte nicht per Express (das ist teuer und lohnt sich nicht, denn es macht keinen Unterschied ob das Paket bei mir um 9:00, 11:00 oder 12:00 eintrifft).
  • Wenn Sie bei der Demontage alle steckbaren Kontaktleisten abziehen (senkrecht zur Platine), dann sparen Sie sich die Kabel abzuklemmen und die Schrauben der Kontaktleisten gehen beim Transport nicht verloren.

Noch ein Hinweis in eigener Sache:

Bei fachgerechter Durchführung einer Reparatur erlischt weder die VDE-Zulassung, noch das CE- Zeichen oder eine Zulassung durch die Fernmeldebehörde. In allen Fällen handelt es sich um Typenprüfungen und nicht um Geräteprüfungen. Somit ist auch nach einer sachgemäßen Reparatur weder eine erneute Prüfung des Gerätes notwendig noch erforderlich. Die Durchführung einer solchen Arbeit gewährleistet eine Fachwerkstatt, die auch nach geänderter Handwerksverordnung nur dann eine Zulassung für die Durchführung solcher Arbeiten erhält, wenn sie gewisse Voraussetzungen erfüllt, die streng durch die Handwerkskammer geprüft werden.
Diese Voraussetzungen sind selbstverständlich hier erfüllt!
Andererseits muss ich damit aber auch eine Modifikation der Anlage ausschließen, die nach dem Tausch einiger Teile gegen andere Typen zu einem geringeren Stromverbrauch führt bzw. führen soll. Bei einer solchen Modifikation ist ein höhere Störabstahlung nicht auszuschließen, was den Verlust der Zulassung zur Folge hat. Solche Veränderungen sind generell nicht zulässig.

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Anleitung als PDF Für eine reibungslose Inbetriebnahme nach Reparatur oder Austausch der Anlage sollten Sie die hier beschriebenen Punkte unbedingt beachten!

Für eigene Reparaturversuche, hier eine Übersicht über die Hardware rund um das Netzteil:

Bitte beachten Sie bei allen Arbeiten am offenen Gerät, dass Sie es mit der Netzspannung zu tun haben und damit Lebengefahr besteht! Ich übernehme keine Haftung oder Gewährleistung für Personen- oder Folgeschäden.

Netzteil (Primärseite):

Bei dieser Schaltung handelt es sich um ein primär getaktetes Netzteil, mit einem Baustein der Firma Motorola (UC3845N). Der Netzeingang ist mit einer handelsüblichen Feinsicherung (0,5AT) abgesichert. Danach folgt ein Überspannungsschutz mit einem Varistor (275V) und eine einfache Filterschaltung um Störungen und Spitzen abzufangen. Nach dem Gleichrichter stehen ca. 320V zur Verfügung.
Oben angeführte Schaltung setzt dann diese Spannung getaktet über einen Trafo um. Die Taktung des Trafos übernimmt ein N-Kanal Power MOS-FET, den auch die Firma Thomson liefert (STP3N100FI). Auf der Sekundärseite gewinnt man zwei, von der Primärseite abgekoppelte Spannungen (ca. +8,5V und -42V).
Bei eigenen Reparaturversuchen sollten Sie jedoch unbedingt darauf achten, nur Bauteile einzusetzen, die den Anforderungen gerecht werden! Einige im Elektronikhandel erhältliche Bauteile (z.B. Elkos) erfüllen nicht die Anforderungen an die relativ hohe Umgebungstemperatur und die Anforderungen eines Schaltnetzteiles. Und achten Sie bitte darauf, dass Sie alle defekten Bauteile "erwischen". Mancher Elko zieht andere Bauteile nach...
Nach einer scheinbar erfolgreichen Reparatur ist es auch ratsam die Schaltfrequenz zu prüfen. Sie sollte bei ca. 48 kHz liegen.
In einigen Fällen hinterläßt der Ausfall auch ein paar Brandflecken. Das ist ein Fall, bei dem man sehr umsichtig vorgehen muß. Einerseits sollte man die Ursache feststellen, andererseits muß man alle defekten Bauteile erwischen um nicht sofort wieder alles "abzufackeln". Hier empfiehlt sich eine schrittweise Inbetriebnahme und Überprüfung.

Netzteil (Sekundär):

Die beiden Sekundärspannungen werden jeweils über einen Halbwellengleichrichter (Diode) geführt. Eine Spannung ist gegenüber dem Bezug (Masse) positiv (ca. +8,5V), die Andere dagegen negativ (-42V).
Die positive Spannung regelt ein LM2940CT auf +5V herunter.
Die negative Spannung ist besonders interessant. Hier folgt nach der Gleichrichterdiode eine SMD-Sicherung, die auf der Lötseite angebracht ist. Sie ist schwer zu finden und unterscheidet sich zu den Widerständen und Kondensatoren durch ein grünliches Gehäuse. Sie hat übrigens 2A und ist "träge".

Rufspannung (Sekundär):

Ein weiterer kleiner Trafo (schwarz), ebenfalls eine spezielle Anfertigung, erzeugt für die Sekundärseite eine Hilfsspannung mit ca. 65VAC (Leerlauf), die wohl als Rufspannung für die angeschlossenen Geräte dient. Übrigens: Fehlt diese Spannung, so "werkelt" zwar der Prozessor, dieser geht aber von einem Fehler aus und verweigert den normalen Dienst - die Anlage macht keinen Mucks oder klickt zyklisch.
Dem Trafo folgt ein PTC und ein Varistor als Schutzschaltung gegen Spannungsspitzen und Überlast.


Weitere Hinweise und nützliche Tipps zu diesem Thema finden Sie auch bei Reinhard Weiß.


Wer weitere Infos dazu sucht oder auch liefern kann, der möge sich doch bitte an mich wenden!
Und...sollten Sie durch eine eigene Reparatur Geld sparen, so teile ich Ihnen gerne meine Kontonummer mit ;-).

Umbau- und Verbesserungsvorschläge im Internet:

Im Internet finden sich ein paar Hinweise, wie man die Schaltung des Netzteiles verändern kann um den Wirkungsgrad zu erhöhen und damit die Verlustwärme zu reduzieren. Hier speziell der Vorschlag eine "einfache" Gleichrichterdiode durch eine schnelle Schottky-Diode zu ersetzen.
Dieser Vorschlag ist durchaus richtig und macht Sinn, jedoch verliert durch diese Veränderung die Anlage ihre Zulassung, speziell die der Funkstörungsprüfung im Rahmen des CE-Zeichens. Die durch den Umbau resultierenden schnellen Schaltflanken können durchaus zu einer erhöhten Abstrahlung beitragen.
Ob jemand diese Änderung durchführt oder nicht ist seine Sache, ich bitte um Verständnis, wenn ich diesen Umbau weder näher beschreibe noch diesen Umbau durchführen kann und darf. Darüber hinaus schützt es maximal einen der in Frage kommenden Kondensatoren. Der große Rest ist davon unbeeindruckt und altert gleichermaßen.


Fehler in der Hardware der Anlage:

Störgeräusche auf den analogen Ports 2 und 6:

An Telefonen die an die Ports 2 und 6 der Anlage angeschlossen sind, sind leise Störgeräusche zu hören. Für Sprachverbindung nur unschön, für Faxgeräte oder Modems nicht brauchbar. Betroffen sind davon einige wenige Anlagen aus dem Baujahr 1996 mit der Los-Nummer 96 0415 (s. Papieraufkleber auf der Leiterplatte, über den Anschlüssen der analogen Ports). Auch von diesem Los nur einige Leiterplatten! Ursache dafür sind zwei fehlerhafte Bausteine der Firma Siemens (Codec Filter) mit der Bezeichnung PEB2465 und Date Code 626. Diese Filter sind im 64-poligen QFP-Gehäuse untergebracht und relativ teuer. Um den Fehler zu beheben müßten diese Bausteine ausgetauscht werden, was sich aber kaum lohnen dürfte.