Hier hat sich sehr viel verändert. Sie sollten die Funktionen die Sie häufig benötigen mit der Anleitung überprüfen. Dennoch hier einige wichtige Anmerkungen:
- Wichtig: Die seriellen Ports der Anlage wurden entgegen der alten Anleitung vertauscht! Port 1 liegt jetzt links, Port 2 rechts.
- Die Rufverteilungen sind jetzt sehr umfangreich und komfortabel einzurichten, bitte beachten Sie aber, daß sich die Tag-/ Nachtumschaltung nur Zeitgesteuert vornehmen läßt. Eine Umschaltung per Telefon ist nicht möglich. Ein Nachteil für alle, deren Arbeitszeit sich nicht strikt nach der Uhr richtet. Z.B. für Ärzte die Ihre Praxis nicht immer zum festen Zeitpunkt verlassen.
- Im Gegensatz zu allen vorherigen Versionen, kann ein Teilnehmer ohne Amtsberechtigung auch keine Gespräche mehr über die Kurzwahl aufbauen und auf diesen Apparat kann auch kein externes Gespräch vermittelt werden. Erst wenn dem Teilnehmer wenigstens die Berechtigung "kommend" erteilt wurde, sind diese Funktionen auch wieder vorhanden. Eine automatische Wahl nach extern funktioniert aber in beiden Fällen nicht. Hier fehlt offensichtlich die Berechtigung. Leider ein Nachteil für Kinderzimmer...
- Entgegen ersten Informationen ist es nicht möglich nur einen Klingeltaster an der 18x zu betreiben und dabei nicht Port 1 als analoges Port zu verlieren - schade.
- Bei der Ausgabe der Gebührendaten über das Druckerport schickt die Anlage nun nicht mehr ASCIZ-Strings (also Strings mit einem 00h terminiert), sondern reine ASCII-Strings mit LF CR am Ende ohne 00h.
- Der interne Gebührenpuffer der Druckerschnittstelle wurde ebenfalls erweitert. Es werden jetzt mehr als 10 Einträge zwischengespeichert und bei Bedarf ausgegeben. Wieviel es sind konnte ich noch nicht feststellen, aber 30 Einträge habe ich schon ausgelesen.
- Und hier noch eine Anleitung zum Einrichten einer Umleitung von extern:
- Leider ist es unumgänglich, daß dem "virtuellen" Teilnehmer (default 88) exklusiv "seine" MSN zugewiesen wird, also eine MSN, die sonst keinem anderen a/b-Port zugeordnet sein darf. Ist dies doch der Fall, meldet sich der virtuelle Teilnehmer nie (ob dies technisch wirklich notwendig ist, kann ich nicht beurteilen, es ist zumindest unschön, weil das Fernwirken so eine der drei in der Regel zur Verfügung stehenden MSNs exklusiv für sich "verbraucht").
- Nach Anwahl der mit dem virtuellen Teilnehmer verknüpften MSN von einem externen Telefon aus, meldet sich der virtuelle Teilnehmer nach 2 bis 3 mal Freizeichen mit dem "Sonderwählton" , das ist ein kurzes Brrrp-Brrrp-Brrrp Brrrp-Brrrp-Brrrp Brrrp-Brrrp-Brrrp. Diesen Sonderwählton muß man unbedingt bis zu seinem Ende abwarten, bevor man die auf Seite 38 des "Bedienungsbuches" beschriebene Prozedur " 1, interne Rufnummer, PIN, * " von der Ferne aus per Tonwahl an die Anlage sendet. Dazu hat man nach Ende des Sonderwahltones 10 Sekunden Zeit. Man erhält dann anschließend einen positiven Quittungston.
ACHTUNG: Wählt man die o.a. Prozedur schon während der Sonderwählton noch abläuft, bekommt man auf jeden Fall einen negativen Quittungston und die Anlage legt wieder auf.
Hinweis: Bei der PIN handelt es sich um die PIN des umzuleitenden internen Teilnehmers.- Unter "interner Rufnummer" in der Kommandosequenz ' 1 , int. Ruf-Nr. , PIN , * ' ist die Nummer des a/b-Ports zu verstehen, der umgeleitet werden soll oder dessen Umleitung aufgehoben werden soll, also z.B. 11 oder 12 oder 21, 22 usw. , nicht etwa die Nummer des virtuellen Teilnehmers!
- Wenn man die Kommandosequenz nach 2.) eingegeben hat, erhält man wieder einen positiven Quittungston und kann dann wie im Buch (S. 38 Bedienung) beschrieben mit " # * 6 1 externe Rufnummer # " bestimmen, wohin umgeleitet werden soll (man erhält wieder einen positiven Quittungston), oder mit " # * 6 1 # " kann die Umleitung aufgehoben werden (auch mit positivem Quittungston).
- Grundvoraussetzung dafür, dass dies alles so funktioniert, ist selbstverständlich, dass der virtuelle Teilnehmer eingerichtet ist und wie in 1.) beschrieben seine exklusive MSN hat, die PIN des umzuleitenden Teilnehmers ungleich der default "0000" ist und die Funktion "Fernwirken Aktoren/Rufumleitung" aktiviert ist. (Die PIN ändert man mit dem Telefonbefehl #*55aa..*nn..#. Wobei aa.. die alte PIN ist und nn.. die neue PIN.)
Hier nochmal in der Übersicht:
Schritt Eingabe Reaktion Bemerkung 1 Anwahl des virtuellen
Teilnehmers von externAnlage nimmt Anruf nach
ca. 10 Sekunden entgegenSonderwählton abwarten!
Danach innerhalb von 10 Sekunden mit Schritt 2 fortfahren2 1 <int. Ruf-Nr.> <PIN>* positiver Quittungston Umleitung EIN -> weiter mit EIN
Umleitung AUS -> weiter mit AUSEIN #*61 <Ruf-Nr.> # positiver Quittungston danach auflegen, die Umleitung besteht. AUS #*61# positiver Quittungston danach auflegen, die Umleitung ist aufgehoben
(kann auch intern mit #*6010# ausgeschaltet werden).
- Eventuell geht es am Mehrgeräteanschluß (MGA) doch, ohne eine eigene MSN dafür zu "opfern":
Und es können durchaus auch a/b Ports zugeordnet sein. Ich habe z.B. direkt keine MSN geopfert, durch einen einfachen Trick: Voraussetzung ist, dass es eine MSN gibt, die nicht automatisch beantwortet wird (z.B. durch ein Fax, Anrufknecht oder Modem). Die Tln die klingeln sollen in AVA1 (z.B.: AVA1: 11,12,13) sein. Eine AVA2 erstellen, die den virtuellen Teilnehmer (88) mit enthält (hier 11,12,13, 88) und eine Rufweiterschaltung nach 90 sek. darauf einrichten. Wird die MSN angerufen, so geht der virtuelle Tln erst nach 110 sek (90+20) dran. Wer als Anrufer solange klingeln läßt ist selbst schuld. Wenn man zuhause ist, sind 110sek ausreichend Zeit den Anruf zu beantworten, bevor der virtuelle Tln drangeht...
Und wem das alles zu umständlich ist, der kann ja seit 1.1. 98 bei der Telekom unter 0800-33 01000 kostenlos ein paar weitere Rufnummern beantragen. Das ist derzeit möglich.
- Holt sich ein Teilnehmer mit #*4391nn# die TFE an seinen Apparat (nn), setzt er die Meldung der TFE an den zuvor konfigurierten anderen Teilnehmern aus.
- Scheinbar kommt es immer wieder zu Verwechslungen was die Codenummern und PINs in der Anlage betrifft. Hier mal eine kurze Übersicht:
Bezeichnung max. Stellenzahl Zweck default Codenummer 6 Alarmdeaktivierung 999999 PIN 5 (6?) Rufumleitung von extern
Raumüberwachung durchführen
Telefon entsperren
Amtsgespräch mittels PIN0000 PIN des virtuellen Tln 5 (6?) Fernwirken der Aktoren 88888 Um die entsprechenden Funktionen auszuführen, müssen die Standard-Werte verändert werden.
- Ab der Version 2.07 kann die Anlage auch die Rufnummern an analoge interne Teilnehmer übermitteln (CLIP-a/b)
- Die Gebühreneinheit kann ab Version 2.07 in hundertstel Pfennig angegeben werden, was durch die 16% Mehrwertsteuer notwendig geworden ist. Daraus folgte ein Preis von rund 0,121 DM pro Einheit.